Sport in Deutschland – тема по немецкому

Sport hat eine hohe gesellschaftliche Bedeutung. 2006 waren etwa 27 Millionen Deutsche in 89.000 Sportvereinen organisiert. Deutschland ist dritter im ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Spiele. Die beliebteste Sportart in Deutschland ist Fußball. Über sechs Millionen Mitglieder und 170.000 Mannschaften sind im Deutschen Fußball-Bund organisiert, der die Fußball-Weltmeisterschaften 1974 und 2006 ausrichtete und weltweit einer der größten und erfolgreichsten Sportfachverbände ist. Die Handball-Bundesliga wird oft als die beste Spielklasse der Welt angesehen, die Herren-Nationalmannschaft wurde 2007 zum dritten Mal Weltmeister. Im Feldhockey ist Deutschlands Herrenmannschaft seit 2002 Weltmeister. Die Damen sind seit 2004 Olympiasieger. Zu den ältesten Sportarten zählt das Sportschießen. Der Deutsche Schützenbund hat ca. 1,5 Millionen Mitglieder. Basketball erfreut sich steigender Beliebtheit, ist jedoch in Bezug auf die TV-Zuschauerzahlen und die Medienpräsenz nicht mit dem Fußball zu vergleichen. Auch die Popularität des Eishockeys steigt in Deutschland. Tennis erlebte in den 1980er und 1990er Jahren durch die Erfolge der deutschen Berufssportler einen Boom, hat seitdem aber wieder etwas an Popularität verloren. Beim Motorsport richtet sich das öffentliche Interesse besonders auf die Formel 1 und die DTM, wo deutsche Fahrer jeweils Spitzenerfolge erzielten. Große Erfolge konnten deutsche Sportler auch in weiteren Sportarten wie Fechten, Reiten, Rudern, Kanusport, Radsport, der Leichtathletik und im Schwimmsport erreichen. Im Wintersport sind deutsche Sportler sehr erfolgreich. Im Bobsport, Rennrodeln, Biathlon, Langlauf und Eisschnelllauf konnten sie regelmäßig Medaillen in Welt-, Europameisterschaften und Olympischen Spielen gewinnen. Populäre Wintersportarten mit langer Tradition sind auch das Skispringen und der alpine Skisport. Die meisten Sportvereine sind im neuen Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zusammen gefasst.
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